Häufig gestellte Fragen

Wie fühlt sich Hypnose an?

Es kann sein, dass
  • Ihre Augenlider flattern
  • es in Ihrem Bauch gluckert
  • Sie das Gefühl haben ganz leicht, gewichtslos zu sein, zu schweben
  • Sie einen Schwerezustand erleben, den Sie als angenehm empfinden
  • Sie fühlen, wie Energie durch Ihren Körper strömt

Verwenden Sie bei jedem Klienten die gleiche Hypnosetechnik?

Nein. Individuell angepasste Vorgehensweisen sind wichtig, da jeder Mensch aus seiner eigenen Lebenserfahrung schöpft und andere Bedürfnisse hat.


Kann ich während der Hypnose einschlafen?

Ja. Die Entspannung kann so weit gehen, dass Sie einschlafen. Doch wenn dies nicht vorher vereinbart wurde, werden Sie in eine aktive Art der Entspannung geführt, abhängig von der Zielsetzung.


Kann ich die Kontrolle über mein Verhalten verlieren? Kann ich zur willenlosen Marionette werden?

Nein. Sie sind jederzeit in der Lage, aus der Hypnose zu gehen. Da Sie in der Lage sind  zu sprechen, können Sie sich mitteilen, wenn etwas für Sie unangenehm ist, und Sie die Hypnose beenden möchten. Sie sind in einem äußerst konzentrierten aber völlig entspannten Trancezustand, in dem Sie alles mitbekommen, was um Sie herum vorgeht. Nach der Hypnose können Sie sich an alles was gesagt wurde genau erinnern.

Diese Art der Therapie hat nichts zu tun mit einer Showhypnose, wie sie manchmal im Fernsehen gezeigt wird.


Ist jeder hypnotisierbar?

Nein. 5 % der Menschen dürfen oder können nicht hypnotisiert werden. Es gibt Kontraindikationen: unter anderen sind geistig behinderte Menschen oder Alzheimerpatienten davon betroffen.


Welche Personen werden von Ihnen nicht  hypnotisch behandelt ?

  • Menschen mit Suchterkrankungen wie Alkohol-, Drogen- oder Schmerzmittelabhängigkeit.
  • Thrombose-Patienten, denn es besteht die Gefahr, dass der Thrombus in Bewegung kommt und eine Embolie auslöst.
  • Patienten, die unter schwerwiegenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie z.B. Morbus Parkinson leiden.
  • geistig behinderte Menschen, bei denen die Gehirnfuktionen beeinträchtigt sind und die Wirkung der Hypnose nur schwer absehbar ist.
  • Menschen, die an Schizophrenie, bipolaren Störungen, endogenen Depressionen oder Borderline-Störungen leiden.
  • Herzinfarkt- oder Schlaganfallpatienten, die noch in ärztlicher Behandlung sind.
  • Menschen mit schweren Kreislauferkrankungen, bei denen Tiefenentspannung kontraindiziert ist ebenso wie bei
  • Patienten mit Herzinsuffizienz
  • Schwangere. Sie werden allerdings sehr wohl eine Entspannungshypnose als wohltuend empfinden.

Kann ich eine Hypnosebehandlung beginnen, obwohl ich bei einem anderen Heilpraktiker/Arzt in Behandlung bin?

Wenn Sie Ihre Behandlung mit Hilfe der Hypnose verkürzen oder ein Problem lösen möchten, das die andere Therapie noch nicht lösen konnte, sollte dies immer mit Wissen und dem Einverständnis des anderen Behandlers geschehen.


Kann Hypnotherapie bei allen Klienten gute und erfolgreiche Wirkung zeigen?

Nein. Bei Menschen, die unter Migräne, niedrigem Blutdruck oder starker Erschöpfung und Müdigkeit leiden, könnte eine Hypnose nur mit Einschränkungen wirken. Auch  hormonellen Störungen wie bei Schilddrüsenerkrankungen sowie Hormonschwankungen in den Wechseljahren könnten den gewünschten Erfolg behindern. Aber auch in diesen Fällen kann eine Entspannungshypnose als sehr wohltunden empfunden werden.

Zu viel Kaffee vor der Hypnosebehandlung kann eine einschränkende Wirkung zur Folge haben.


Muss ich bei der Hypnotherapie "auf der Couch" liegen?

Nein. Ich ziehe für die Therapiegespräche die entspannte Sitzhaltung vor. Sie sitzen bequem angelehnt und können sich auch so gut entspannen.  Das Hypno-Coaching für Sportler wird bevorzugt  im Stehen durchgeführt .     


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