Hypnose

Hypnose hat eine lange Tradition in der Heilkunst und ist vielleicht sogar die älteste Heilmethode überhaupt.

In vielen Köpfen ist noch das alte Bild des mächtigen, autoritären Hypnotiseurs mit dem durchdringenden Blick verankert, dem man willenlos alles erzählt. Das gehört der Vergangenheit an. Eine der moderneren Formen der Hypnose wurde von Milton H. Erickson (1901 – 1980) begründet und betont die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient auf gleichem Niveau, wobei der Therapeut den Klienten begleitet und ihn mit fachlicher Anleitung zum Therapieziel führt.

Der Begriff "Hypnose" geht auf James Braid (1795-1860) zurück und sollte nach damaliger Auffassung den schlafähnlichen Zustand beim Mesmerisieren (Franz Anton Mesmer (1734-1815)) vermitteln. 

Tatsächlich handelt es sich um einen "dritten" Zustand, der zwischen dem wachen Bewusstsein und dem Schlaf liegt. Der Übergang vom normalen Wachbewusstsein zum hypnotischen Bewusstsein kann sehr subtil sein.

Die neuere Forschung zeigt, dass mit Hypnose Einfluss genommen wird auf das Immunsystem und auf immunkompetente Zellen. Es entfalten sich Selbstheilungspotentiale, die Linderung und im Idealfall sogar die Auflösung der Symptomatik bewirken. Sowohl organisch, aber vor allem psychosomatisch Erkrankte sprechen meist gut auf Hypnose an. Hypnose lindert Schmerzen und fördert die Genesung nach chirurgischen Eingriffen (Meta-Analyse in "Clinical Psychology Review, 2013; 33: 623-636).

Hypnose steigert  die Gehirnleistung, da das Gehirn flexibler wird. Die Langzeitwirkung ist vergleichbar mit einer regelmäßigen intensiven Meditation.

Alleine angewandt  oder zusammen mit Homöopathie haben wir mit der modernen Hypnotherapie ein Instrument anhand, das nicht nur unsere körperliche sondern auch unsere psychische und mentale Energie voll zu Entfaltung bringt.

"Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist." (Erasmus von Rotterdam, 1465-1536)

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