Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist eine eigene Wissenschaft, eine Erfahrungsmedizin, die sanft und von innen her heilt. (Vgl. Webster’s Revised Unabridged Dictionary 1998 „CITO, TUTO et JUCUNDE“ d.h. schnell, sicher und angenehm). „Homoeopathy is not only a way of removing symptoms; it is a way of healing that comes from within.“ (Raja Sankaran, „The Sensation in Homoeopathy, p 60).

Ausgangsstoffe für homöopathische Mittel sind

  • Pflanzen: Blumen, Bäume, Früchte, Wurzeln etc.
  • Pilze: Schimmel-, Hefepilze, Flechten, Parasiten, fleischige Großpilze
  • pilzähnliche Protisten (Einzeller)
  • Tiere:Parasiten, Insekten, das Gift der Schlange, Schmetterlinge, z.B. Federn von Vögeln, Milch von Säugetieren (z.B.: Delphinmilch), Drüsensekrete uvm.
  • Metalle, Mineralien, chemische Elemente des Periodensystems von der Wasserstoff- bis zur Uranium Serie
  • Viren, Bakterien
  • Nosoden

Verabreicht werden sie in Form von Tropfen oder Globuli (kleine Kügelchen auf Milchzuckerbasis), die durch Verschütteln (Dilution) oder Verreibung (Trituration)  hergestellt werden. Sie enthalten in den Hochpotenzen gespeicherte Information des jeweiligen Ausgangsstoffes. (Peter Raba, „Homöopathie, das kosmische Heilgesetz“, S. 34). Diese substanzfrei gemachte  Information des jeweiligen Mittels können wir  körperlich und/oder psychisch/mental erleben, wenn wir  mit dem homöopathisch aufbereiteten Stoff konzentriert in Kontakt gehen z..B. während wir eine Arzneimittelprüfungen durchführen. Ein ganz intensiver Kontakt entsteht ebenso bei der Herstellung des Mittels durch homöopathische Verreibung.

                                                                 Homöopathie ist eine Resonanztherapie – alles ist Schwingung – alles ist Kommunikation

Das Prinzip ist ähnlich einer Musik-CD, die uns vielleicht zu Tränen rührt. Es ist nicht die Materie der CD, sondern die Schwingungen, die die Töne erzeugen und die mit unseren Erinnerungen und unserer Psyche in Resonanz gehen.

       „Similia Similibus Curentur“ „ Ähnliches möge durch Ähnliches behandelt werden“

Von dem deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1843) lernten wir die Ähnlichkeitsbehandlung (vgl. Verbrennungen, Erfrierungen). So verschafft die Information der homöopathisch aufbereiteten Zwiebel bei vielen Menschen eine Linderung von Heuschnupfensymtomen und scharfem Fließschnupfen, wohingegen sie in materieller Form beim Gesunden eben diese Symtome hervorruft.

In der Isotherapie (Gleiches durch Gleiches) werden zur Behandlung – unter anderem –  potenzierte toxische Substanzen verwendet, welche beim Gesunden zuvor in materieller Form zu Krankheitssymptomen geführt hatten. Spezielle Pilzvergiftungen können so erfolgreich behandelt werden. Das was krank macht, kann auch heilen z:.B.Impfstoffe, die Aluminiumsalze oder wie früher Quecksilber enthalten (Tinus Smits, Torako Yui).  Euripides erzählt von der Verletzung des Telephos, König von Mysien, und  „der ältesten homöopathischen Heilung“ (Eduard Sieckmann: „Wer die Wunde schlug, der heilt sie auch“.

Die meisten Homöopathen behandeln keine kranken Körperteile oder Krankheiten, sondern sehen den ganzen Menschen mit seiner individuellen Lebensgeschichte – einschließlich die der Vorfahren –  und versuchen, der Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Der Ursprung der Kranheit ist auch in den Wünschen, Gedanken, Glaubenssätzen und Gefühlen zu suchen. Sämtliche Erfahrungen, die der Mensch im Laufe seines Lebens gemacht hat, sind im Körper, sind in jedem Organ, in jeder Zelle gespeichert, auch die erbliche Last. Der Begriff Miasma in der Homöopathie verweist auf  den uns ANGEBORENEN oder ERWORBENEN BODEN (Terrain oder Bereitschaft), auf dem Krankheiten gedeihen können. B. und S. Joshi sprechen von 10 Miasmen, d.h. den 10 verschiedenen Verhaltensmustern, die der Mensch jeweils anwendet, um mit seiner Lebenslage zurecht zu kommen. Auf Kränkung reagiert einer mit Schock und dem Gefühl des Ausgelierfertseins, der andere mit Wut und der dritte verdrängt sie. Je nach Intensität des Erlebten braucht jeder ein anderes homöopathisches Mittel.

Unser Ziel muss es sein, das Energieniveau unseres Organismus z.B. mit Homöopathie oder Hypnotherapie auf hohem Niveau zu halten. Denn erst die Empfänglichkeit für bestimmte Krankheiten d.h. die innere Bereitschaft des Organismus, das ‚Terrain‘ oder ‚Milieu‘ als Nährboden dafür sind die entscheidenden Faktoren.

„Le microbe n’est rien, le terrain c’est tout“ (Claude Bernard (1813-1878, ein Zeitgenosse von Louis Pasteur).

d.h. Mikroorganismen sind keine ausreichende Ursache von Krankheiten. Interessant ist diesbezüglich die erbitterte wissenschaftliche Auseinandersetzung zwischen Robert Koch und Max Pettenkofer Ende des 19. Jahrhunderts. Während der großen Cholera-Epidemien bewies Pettenkofer in einem heroischen Selbstversuch, dass der Cholera-Bazillus ihm nichts anhaben konnte.

Interessant ist die Tatsache, dass mehr als 90 Prozent der mit Mycobacterium tuberculosis Infizierten ihr Leben lang symptomfrei bleiben. Meist schafft unser Immunsystem alle Herausforderungen und findet Lösungen der Heilung. Oft benötigt es aber Impulse und Unterstützung zur Selbstheilung.

Unser Immunsystem ist ein sehr komplizierter, komplexer Mechanismus, der durch das geniale Zusammenspiel von Thymus, Knochenmark, Milz, Tonsillen, Blinddarm und Lymphknoten funktionert.  Wir sollten uns dieser Schätze bewusst sein und vorsichtig unterstützend handeln, denn jeder gravierende Eingriff in ein System, das die Wissenschaft noch lange nicht vollständig verstanden hat (siehe Link), kann schwerwiegende Folgen für das menschliche Wohl haben.

Mit dem Einsatz homöopathischer Mittel gelingt es, dem Körper die nötige Unterstützung zu geben, um ein Zuviel oder Zuwenig auszugleichen.

„Homeopathy is a complex and difficult science that needs years of practice to master it.“ (Jan Scholten)

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